Freitag, 16. Januar 2009

PE am 16.01.09

Wiederholung:

Briefe aus Rollenspiel nochmal besprochen
-> Beachte: Was man schriftlich macht hat (nachhaltigen) Dokument-Charakter
-> Über Ortographie, Form, Besonderheiten für Texte u. LT gesprochen

Aktuell:

GEO


Webgeo
Online-Programm zum Geografie-Lernen
-> viele Themen, Module mit kurzen Eingangsinfos, (teilweise) auf einander aufgebaut
Interaktives, gut organisiertes Lernen

Orte ansehen; Bilder, Karten, Informationen dazu

Falk, Stadtplandienst, map24
Stadtpläne, Routen

Ausflug in andere Themen:
elektronische Auslesetechniken, Ortungschips
Comuptereinsatzbereiche
elektr. Informationssammlung über Menschen


einpaarZeilen:

Webgeo ist wirklich umfangreich. Es ist sehr gestütztes Lernen und sollte fast alles an Bedürfnissen in der Richtung decken. Sicherlich kann man damit viel Zeit verbringen, vielleicht mehr als gewollt. Und können solche Lektionen, die aus Infos und gleichzeitiger Verständniskontrolle bestehen viel
leicht normalen Unterricht ersetzen?
Mit Google und den anderen Diensten hat man Stadtpläne, die vielfältig eingesetzt werden können. Vom privaten Gebrauch (ich benutz Stadtplandienst.de dauernd) abgesehen frage ich mich aber, ob man sowas wirklich in Schulen nutzen kann. Wir haben zwar über den Einsatz bei "Wissenstouren" gesprochen, dass damit Aufgaben gestellt werden können oder so, aber ich spreche so etwas eher den praktischen Nutzen zu, als den pädagogisch lehrenden.

Der Film, den wir begannen zu sehen, zeigte, dass die Adressen und Daten der Menschen zu Werbezwecken verteilt werden, dass uns die Anonymität genommen wird und es dabei meistens um Konsum geht. Ich finds auch krass, dass mein Verkaufsverhalten studiert wird, aber schlimmer wäre es dann, abgehört zu werden, kein Privatleben mehr zu haben. In den USA kann man am Telefon nicht "Präsident" und "Bombe" in einem Satz sagen, sonst klingelt's direkt an der Tür. Und der neue Präsident scheint doch 'ne Bombe zu sein :)
Das geht aber schon eher weg von den Themen unseres Seminars zu (öffentlichen) Diskussionen an anderer Stelle.

Freitag, 9. Januar 2009

PE am 09.01.09

Herr Lehrerbildungs-Gast ist immernoch da.
Ok, diesmal endlich ordentlich:
Herr Jungwirth ist vom Zentrum für Lehrerbildung und unterstützt uns bei der Durchführung dieser neuen Seminareinheit mit Rollenspielen und Diskussionen.

Aktuell:

Self-Assessment/zukünftige Lehrer 3

Rollenspiel:
->Als Lehrer einer 10. Klasse eine spontane Vertretungsstunde machen (Thema überlegen [kurz was vorbereiten?]), andere Stundenten reagieren als Schüler darauf

Ideen:
Mathe-Knobelaufgaben (Link1, Link2), Deutsch-Übungen (Link1, Link2), irgendwas aus'm Lehrplan?, Bewerbungstraining, Allgemeinbildung, Diskussion führen (tagesaktuell?), Schüler eigenständig arbeiten/beschäftigen lassen?

Besprechung:
Tipp: Später im Beruf immer was in der Tasche haben
- Bei der Durchführung Unterrichtskonzepte nutzen?!
- Schwierigkeitsgrad (von Aufgaben) sollte angemessen sein
- für 45 Min. (bzw. abweichend) konzipieren

zum Verhalten (des Spielenden):
- sich anfangs kurz vorstellen, geplantes erläutern
- interessant gestalten
- Struktur haben?!

- Schüler fragen, was sie machen wollen?
Tipp: Möchte man auf gestellte Fragen eine Antwort?
- Schüler dürfen nicht das Gefühl ha
ben, dass Zeit totgeschlagen würde
- gut ist, selbst begeistert zu sein; Motivieren durch Eigenmotivation
- möglichst viele/alle einbeziehen, ausgewogen Stoffvermittlung<->Lauf nehmen lassen

Es gibt unterschiedliche Charaktere. Man sollte aufpassen, dass man
nicht überdreht (ist),
sich aber nicht verbiegt/verkrampft und

nicht in Schülersprache verfällt.

Zusammenfassung zur Lehrereignungs-/Rollenspiel-Einheit:
- Erkenntnisse wurden gewonnen
- gute Lernmöglichkeit
- anders als Computer-Arbeit
- Ansätze zur Studienvertiefung geschaffen
- Problembesprechung hilfreich, Feedback/Kritik ist konstruktiv
- ansatzweise Praxiserfahrung
- Online-Selbsttest passt dazu
- man sollte später offen sein, Hilfe annehmen, Erfahrungen sammeln
> das Lehrer spielen war schwierig, die Gruppendiskussionen gut
> gemachte Konstellationen: zwischen Kollegen, Lehrer u. Eltern, Lehrer u. Schüler
Es gibt noch viel zu erforschen, mehr Situationen.

Wir sind auf dem Weg zum Lehrersein, durch Simulationen wurde uns gezeigt, wie es ist.
=> Dabei findet eine Reflexion
statt, um zu lernen, wie es geht.

einpaarZeilen:


Unheimlich nützlich fand ich die Empfehlung, dann als Lehrer immer etwas für eine potentielle Vertretungsstunde dabei zu haben.

Ich selbst konnte nicht rollenspielen, weil es ohne Material (z.B. Arbeits-, Frageblätter) sehr schwierig ist, etwas zu machen.
Jeder dürfte aus der Vergangenheit Vertretungsstunden kennen, in denen man sich beliebig die Zeit vertrieb.

Es fiel immer wieder auf, dass wir mit unterschiedlichen Voraussetzungen, Einstellungen und Verhaltensweisen in so ein Studium gehen.
Ich habe die Beobachtung gemacht, dass ich ungenügend vorbereitet sein kann und auch durch die Erfahrung, dass ich stets schüchtern war und immer Angst vor freiem Sprechen vor einer Gruppe hatte, weiß ich, dass ich wohl noch nicht extrovertiert oder kess genug bin. Hitzewallungen in meinem Alter... und mit rotem Kopf sehen nur Rosen gut aus. Vielleicht würde es helfen, eine Woche im Kleid die Uni zu besuchen.

In Erziehungswissenschaft lernen wir etwas über Erziehung (mitunter zumindest...) oder Bildung. Und in unseren Nebenfächern werden uns nur fächerspezifische Inhalte vermittelt. Dieser Abschnitt aber fing an, uns auf die Tätigkeiten des Berufs vorzubereiten.
Im 5. Semester wird ein integriertes Schulpraktikum folgen. Es wird 50 Std. hospitiert und dann 15-20 Std. unterrichtet. Der o.g. Selbbsttest ist eine Art Grundlage, und nach dem Praktikum erfolgt eine Fremdbeurteilung.

Diese Einheit war sicherlich zweckdienlich und hat (endlich) mal mehr mit unserem Berufswunsch zu tun.

Im 1. Semester ist Lehrer spielen/sein allerdings noch kämpfen ohne Waffen.

# Online findet man viel zu Vertretungsstunden:
Ideen, Literatur

Und zwei für die Leser:

Donnerstag, 8. Januar 2009

Hospitation am 08.01.09 + Diskussionsansatz

Aktuell:

erneut Informatik-LK (Computer-Raum)

Projektergebnisse zum ChatBot (siehe dazu auch in den paar Zeilen)


Ein funktionierender wird von den Schülern getestet. Funktionalität ist grundsätzlich vorhanden, aber es gibt Schönheitsfehler. Der Bot ist nicht sehr ausgereift, komplex. Trotzd
em wurde der Arbeitsauftrag erfüllt.

Theoretische Informatik:
Unterschiede von formaler Sprache (Programmierung) zu natürlicher Sprache (verbal) werden diskutiert.

Theorie wird mit PowerPoint (Viewer, Wikipedia, .pdf) über einen Beamer vermittelt.
Dabei stellt die Lehrende Fragen und neue Informationen, woraufhin:

Arbeitsblatt soll bearbeitet werden.
Ausnahmsweise mal ganz ohne PCs.
Gruppentische, wieder mit Hilfestellung und Hausaufgabe (mit Stift und Zettel).


einpaarZeilen:

Ich lese in Erziehungswissenschaft gerade einen Text: "PowerPoint, Denkgewohnheiten, Unterrichtskultur" (Catherine Adams), in dem die These angeführt wird, dass PowerPoint dem Benutzer einen Visualisierungsrahmen aufzwingt und wichtiges reduziert wird oder über Folien hinaus keine Lehre stattfindet.

Es war bei der Hospitation sehr schön, zu sehen, wie zwar mit PowerPoint gearbeitet wurde, aber doch auf eine durchaus bedachte Weise. Anfangs wurden immer nur die Überschriften eingeblendet und die jeweiligen Unterpunkte wurden von den Schülern abgefragt (und dann erst angezeigt). Später wurden dann neue Informationen in gewohnter Weise vorgetragen. Am Ende wurden sogar nochmal kurz Fragen zur gerade erfolgten Präsentation gestellt. Das zeigt, wer aufgepasst hat :-)
Und schließlich ist es gut, zu sehen, dass auch noch auf dem Papier, an Gruppentischen ganz ohne PCs gearbeitet wird.

Wenn es nicht nur um reine/kompakte/rasche Wissensvermittlung gehen soll, ist dieses aktive Arbeiten sicherlich produktiv. An der Uni gibt es sowas gar nicht. PowerPoint kann ein Instrument sein. Trotzdem sollte es beim Unterrichten einen Dialog geben. In meiner Erziehungswissenschaft-VL ist es so, dass es unheimlich schwierig ist, den Aussagen des Dozenten zu folgen. Hinzu kommt nun, dass seine Folien minimalistisch sind. In geringem Zusammenhang mit dem Gesagten. Der Mittelweg zwischen dem Versuch des Verstehens der Folien und der Informationsentnahme aus dem Gesagten ist ein holpriger. Aber die Folien sollten auch kein Skript sein, nicht alle Informationen enthalten, die stur runtergeleiert werden. Ich bin mir sicher, man kann PowerPoint wunderbar unterstützend benutzen. Es muss dabei die Möglichkeit geben, vom Weg abzuweichen, Umwege zu machen, zu Improvisieren, trotzdem aber übersichtlich und zusammenhängend zu bleiben. Unterricht hat sich mit neuen Medien oder digitalen Arbeitsweisen verändert, ob gut oder schlecht. Es kommt immer darauf an, wie man damit umgeht.Der Weg des Lernenden, ob in Schule oder Studium sollte kein steiniger sein. Verdammt, es soll etwas gelernt werden. Und verstanden. Ich will Wissensvermittlung, will weiterkommen aber auch eine persönliche Note. Die schöne neue (Medien)Welt killt vielleicht wirklich ein Bisschen menschliches Gut. Werden sich genügend Gedanken über alle Konzepte und Methoden gemacht? Ist alles immer sinnvoll? Denkt man tatsächlich an die Menschen, um die es geht? Also an die Schüler an den Tischen oder mich in der Hörsaal-Bank? Ich hab das Gefühl, dass es nicht immer so ist. Und ich greife schonmal geschilderte Gedanken auf, wenn ich sage, dass es mein Ziel ist, so ein Lehrer zu sein. Ich will gar nicht alle Regeln verinnerlichen, didaktisch ein Ass sein oder als Intelligenzbestie vorne stehen. Es geht um den Nachwuchs. Menschen zu formen und Ihnen etwas beizugringen. Schule ist meist kein Vergnügen (für Schüler). Aber wenn man sich bemüht, gedanklich flexibel ist und neue Möglichkeiten (digitale Errungenschaften) geschickt einsetzt, könnte die ganze Sache besser werden.

Es sei außerdem kurz gesagt, dass Beamer eine größere Möglichkeit der Visualisierung sind, als es Tafeln zum Beispiel könnten. In einem Hörsaal kann ein Beamerbild leichter von allen gesehen werden. In der Schule kann man Arbeiten am PC oder digitale Medien für alle Visualisieren.

ChatBots sind meistens wenig sinnvoll. Oder lediglich eine Spielerei.
Wer mal so einen Bot sehen/kennenlernen möchte: Chabba und Motbot.
Wenn Chatten mit Bots schon super funktionieren würde, also künstliche Intelligenzen schon weiter wären, wäre es etwas anderes. Aber momentan macht Chatten mit anderen Menschen meiner Meinung nach mehr Sinn. Es geht dabei um Konversation, zumindest prinzipiell. Andererseits ist Chatten auch nicht das Gelbe vom Ei. In meinem allerersten blog-Eintrag steht dazu mehr.
Ein nützliches und funktionierendes Beispiel ist Anna. Sie erteilt auf der IKEA-Website Auskünfte. Ein Besuch lohnt sich. Sie beantwortet Fragen zu Artikeln und sogar zu sich selbst.
Und schließlich ebenso Stella auf der Site unserer Bibliothek. Sie reagiert sogar auf Annäherungsversuche ;-)

Freitag, 19. Dezember 2008

PE am 19.12.08

Wiederholung:

blogs are gettin' better, but everybody check for orthografie
the guy from last lession is again supporting us

Aktuell:

Lehrer - Verhalten/zukünftige Lehrer 2

Rollenspiel-Übung ähnlich der von letzter Woche
-> Lehrer-Eltern Gespräch. Entscheidung über die Gymnasiumsempfehlung des Kindes soll dargelegt werden.

Besprechung:
- Man bräuchte ein Bild vom Kind.
- Die Situation ist schwierig.
- Die Lehrerin/der Lehrer sollte argumentativ und behuts
am vorgehen.
- Eltern sind in dem Moment vielleicht nicht rational.
- Lehrer vs. Eltern ist doof, trotzdem sollte eine Distanz gewahrt werden.

Fazit:
- Ist beobachtet werden gut oder schlecht?
- Es sollte positiv begonnen werden, dann schildert der Lehrer negative Umstände und am Ende steht ein konstruktiver Ausgang (ähnlich dem Feedback).
- Die Lehrerin sollte der Gastgeber sein, Eltern werden aber nicht vorgeführt.
- Die Lehrerin erläutert und lässt die Eltern nicht zu dominant werden.
- Der richtige Weg ist, wenn überhaupt, schwer zu finden, aber erstrebenswert.
- Lehrer müssen immer einen (einheitlichen) Eindruck vermitteln.
generell: Nicht autoritäre Lehrkräfte sollten sich aber auch nicht zu sehr mit Schülern identifizieren.

Links:
Anregungen für Eltern-Lehrer-Gespräch
LEV: .pdf zum Eltern-Lehrer Gespräch
Eltern+Bildungsportal Rheinland Pfalz
www.familie.de: Zusammenarbeit Eltern-Schule und mehr

Beispielhafter Brief als Lehrer(in)
-> an Vater einer schwachen Schülerin (zu wenig diszipliniert, leistungsschwach), Vater findet die gegebenen Noten zu schlecht, konnte "wohlwollende" Lehrerin (gute Noten) mehr verstehen

Ergebnisse:
- Konstruktiv ans Problem gehen.
- Erklärungsversuche unternehmen.

- Nicht angreifen lassen, sachlich sein.
- Gespräch anschließen?!
- Formalität voraussetzen.

Dazu ein Verweis auf die DIN 5008 (Textregelnorm).

Wichtiger Kommentar/Ergebnis:
Unter Lehrkräften dürfen Kollegen nach außen hin nie schlecht gemacht werden.

einpaarZeilen:

Zu meinen Zeilen des letzten Seminares kann ich kaum etwas zufügen. Ich habe wieder etwas über die zwischenmenschliche Arbeit eines Lehrers gelernt.
Wie sehr wünschten wir uns selbst damals "gute" Lehrer, Menschen, die kompetent sind und dabei Schule zu einer großartigen, ihren Sinn erfüllenden statt nervigen Sache machen. Über mein Ziel, so ein Lehrer zu werden, könnte ich noch viel mehr schreiben, aber um nicht abzuschweifen: Damit sei gesagt, dass gelegentlich etwas neues in der PE zu der Lehrerformung beitragen kann.

That's it.

Zu unserem Seminar ein weiterführender Link:
Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien: Brief an Eltern und Lehrer

Donnerstag, 18. Dezember 2008

Hospitation am 18.12.08

Aktuell:

Informatik-LK (Computer-Raum)

7 Schüler, 1 Lehrer (plus Referendarin)

In 2 Kleingruppen wird in Haskell (Website, Wikipedia) über 4 Wochen ein Projekt bearbeitet (ChatBot).

Der Lehrer steht für Fragen bereit. Über mö
gliche Ansätze wird diskutiert. Zusammen werden Lösungen gesucht. Es wird (zumindest jetzt - in der Endphase) relativ viel theoretisch gesprochen, wenig programmiert.

Nach den Ferien soll eine Dokumentation mit Ergebnissen abgegeben werden.

Genutzt wird z.B. SubEthaEdit und das SchulCommSy (dazu unten mehr).

einpaarZeilen:


Wenig/kleine Gruppen sorgen dafür, dass die Lehrkraft besser (spezifisch) helfen kann und manche Probleme dauern eben.
Probleme werden auf der Programmiererebene gelöst. Hier könnte die Zukunft der digitalen Medien schon in den Kinderschuhen stecken. Wie funktionieren Dinge so, wie man will?

SubEthaEdit ist ein tolles Programm zum gemeinsamen Arbeiten an Dokumenten. Man kann entscheiden, ob jemand nur mitlesen darf oder auch Schreibrechte hat. Man erkennt durch verschiedene Farben in der Anwenderliste wer was gemacht hat.

Das SchulCommSy (Link oben) dient zur Kursorganisation als Ablage, sowie für Fragen und zeigt den aktuellen Stand des Projektes.

Ich hatte den Eindruck, dass nicht sehr effizient gearbeitet wurde bzw. die Zeit einfach zum Teil ungenutzt blieb, die Schüler saßen wieder mitunter nur an den PCs "rum". Aber es gab auch intensive Arbeitsphasen. Vermutlich die Sicht eines aktuell gestressten Studenten (Schule ist anders).

Freitag, 12. Dezember 2008

PE am 12.12.08

Aktuell:

Rollenspiele/zukünftige Lehrer 1

Gast: Ein Herr vom Zentrum für Lehrerbildung, Vorsitzender des Prüfungsamtes
(Verhaltens- und Rollenspiel-Veteran, der Rahmen festlegt und Feedback anleitet)

Einführung: Film "Der Wald vor lauter Bäumen" (oder: Warum scheitert Melanie)
-> Eine Lehrerin schafft Schuleinstieg nicht, weil zu Weichei-haft (lapidar gesagt)

Diskussion/Feedback dazu (Was ist falsch?):

- kein Durchsetzungsvermögen, kein Durchhaltevermögen
- nimmt sich selbst zurück, lässt sich verunsichern, "unterbuttern"
- kein Verhältnis aufgebaut, keine Hilfe geholt
- zu wenig Distanz zu (fehlverhaltenden) Schülern, keine Autorität

Gerollenspielte Klassenkonferenz
-> Lehrer urteilen über Gymnasiumsempfehlungen für Schüler anhand der Leistung und dem Verhalten (vorgegebene Standpunkte)

Wie verhalten sie (schauspielende Lehrer) sich? (siehe Zettel)

Anschließend Diskussion der Studenten: War es schwierig/leicht? Positives/negatives Verhalten im Gespräch?
Z.B. lief es realistisch und war für alle ok.

einpaarZeilen:

Diese Rollenspiele sind was ganz anderes als das sonstige theoretische Vorgehen.
"Wenn du Lehrer werden willst, darfst du nicht schüchtern sein."
Stimmt, aber mich vorzubereiten ist ein Anspruch an das LA-Studium. Solche Rollenspiele, Gespräche über (mögliche) Situationen sind ein gute
r Ansatz.
Aus der Schulzeit kennt man noch die Schülersicht, nun kommt mehr und mehr das Lehrersein dazu.
Hätte man als Gast nicht vielleicht lieber einen Lehrer dazuholen können? Dadurch hätten wir die Situationen sicher anschaulicher und realistischer betrachten können.
Ich studiere Mathe und Informatik, aber langsam merke ich, dass ich zum Lehrerwerden hauptsächlich die Erziehungswissenschaft brauche - Dinge, die nicht einfach ein Schulfach sind (Wissen aus den Nebenfächern), denn der Beruf geht später enorm über den Unterrichtsstoff hinaus.

Donnerstag, 11. Dezember 2008

Hospitation am 11.12.08

Die Hospitation geht los an der:

Wichern-Schule
Horner Weg 164
22111 Hamburg

Aktuell:


Mathe-Klasse mit MacBooks

Die Notebook-Klasse ist ein Experimentprojekt. Ein Großteil der Eltern war zu dieser Investition bereit, die anderen Schüler zahlen die von der Schule gekauften Notebooks in Raten ab.
Desweiteren gibt es Ersatz-/Ausweichnotebooks und als Maßnahme haben die Türen einiger Räume ein elektronisches Sicherheitssystem.

Benutzt wird ein Mathebuch (für Gymnasien, aus dieser Reihe), das auch mit GrafikTRs oder Software wie GeoGebra umgeht.

Es wurde (~15 Min.) selbständig (am Book mit Gebra) in Paaren/Gruppentischen gearbeitet, Aufgaben gelöst.
Der Lehrer unterstützte bei Fragen.
Dann wurden die Ergebnisse zusammengetragen, Schüler führten die Aufgaben am Interactive Whiteboard vor.

einpaarZeilen:

Einzelne Schüler (3 v. 22) haben teilweise rumgespielt, die Beteiligung war so lala. Vielleicht passiert das beim Einsatz von PCs eben auch.

Whiteboard-"Probleme":
Texteingaben gehen nur am angeschlossenen Laptop; der Umgang mit dem "Stift" war zum Teil holprig und so wurde doch mehr am Laptop gemacht
Vorteile:
Es ist anschaulich, sichtbar für alle; man kann Veränderungen ohne Tafelwischen + neu zeichnen vornehmen; Tafelbilder können "aufbewahrt" werden (durch Speicherfkt.)
>>>
Der Lehrer sagte, vorher wurden Smartboards genutzt und nun seien das Whiteboard eher eine Projektionsfläche, als ihren active-Charakter auszureizen.

Seit meiner Schulzeit (bis 2005) hat sich viel verändert. Das sah heftig medial aus. Schüler lernen ganz andere Dinge als ich früher. Zum Beispiel, wie sich eine geometrische Form verändert, wenn man Punkte verschiebt. Wurde uns sowas beigebracht? Und wenn, dann wie?
Ich ergänze/ändere meine vorherigen Aussagen: Mit GeoGebra umgehen zu können ist evtl. doch ganz gut, weil's offensichtlich schon stark benutzt wird.

Abgesehen von unseren Diskussionen im Seminar, bin ich mir zum aktuellen Zeitpunkt unschlüssig, ob Computerklassen sinnvoll sind.

Samstag, 6. Dezember 2008

PE - Zwischenstand und Gegrübel

Praxisbezogene Einführung in das Studium der Erziehungswissenschaft: Einsatz digitaler Lernumgebungen
3st., Fr 10:15–12:30, VMP 8 R 515
...

Die Hälfte der PE sei vorbei (auch wenn ich den Anfang verpasste) und nun folge ein Fazit, eine Eindrucksbeschreibung zum Verlauf bisher.

Zeilen:

Es ist eine Veranstaltung, auf die ich mich immer am meisten freue. Toll, dass man bei der PE-Wahl (die an sich schon eine super Möglichkeit/Angebot ist) so etwas erwischen kann.

Ich finde es angenehm, dass wir in der Sitzrunde mit wechselnder Ausrichtung arbeiten. Der Mix aus Zuhören, selbständig arbeiten und Gesprächen wirkt abwechslungsreich. Ich schaffe es, viele Dinge mit zu schreiben, die gegebene Zeit reicht immer, um sich einen Überblick über ein Programm oder eine Umgebung am PC/im Internet zu verschaffen.

Die (Arbeits)Blätter sind immer übersichtlich und vermitteln einen ersten Eindruck.

Aber müssen wir uns wirklich überall registrieren? Durch die PE ist mein Haufen an Accounts gewachsen.

Außerdem werden teilweise einzelne Sachen angeschnitten, statt derer man sich u.U. hätte mit mehr beschäftigen können. Eine halbe PE wird genutzt, um mit einem Programm "rumzuspielen". Ist das effizient? Klar, andererseits sollen wir mit dem ein oder anderen umgehen können und man würde sonst vl. kaum etwas inhaltlich/nutzend kennenlernen ->selbsterforschend, nä.

Ich beschäftige mich privat schon immer gern mit dem PC und Medien. Meine Erwartungen in dem Sinne, dass wir hier etwas machen, was mich interessiert und Spaß bringt wurden erfüllt. Ich habe schon das ein oder andere dazu gelernt. Ich werde kompetenter im Umgang mit dem Web2.0.

Die Schulbesuche, das besondere LT und das Gefühl, das nichts gezwungen, aber viel gewollt ist, runden alles ab.

Herr Breier kann aufgrund der geringen Teilnehmerzahl individuell auf uns eingehen.

Generell empfinde ich das Seminar als positiv. Es ist entspanntes Lernen, mitunter selbständiges Arbeiten und gemeinsame Gruppenfortschritte.

Freitag, 5. Dezember 2008

PE am 05.11.08

Wiederholung:

Eine Dame hat von einem Studenten-Mann-Frau-Verhältnis-Projekt zum Thema "Männer und Grundschule" berichtet und einen Fragebogen bzgl. unserer Beweggründe zum Studium verteilt.

Lerntagebuch-Revue
Breier: "zu sehr Protokolle, zu wenig Reflexion"
Reflexion zur gesamten PE sei nun zur Halbzeit gewünscht. (siehe nächster Post (Eintrag))

Es werden prima Medien in die blogs eingebunden.
Dazu: Audiodatei einfügen

Aktuell:

Geogebra
dynamische Software für Geometrie, Algebra, Analysis
als Beispiel für tatsächliche Lernsoftware/Anwendungen

Link: Geogebra.org

Aufgaben zu ersten Programmversuchen bearbeitet

Ergebnisse:
- intuitiv nutzbar, selbsterklärend
- vieles machbar
- Einsatzziel sollte klar sein
- Grundfähigkeiten sollten gegeben sein, dann Programm als Unterrichtsergänzung

- individuelles, selbstbestimmtes, forschendes Lernen (mit Selbsterkenntnis)

- derartige Software kann motivierend sein

Es gibt viele weitere Programme, auch zu anderen Fächern (auch viel Opensource).

Links zu weiterer Unterrichtssoftware:
Childsplay - Lern-Spiel-Software
BlueJ - Java-Editor, Geonext - objektorientierte Modellierung, TuxMath - Matherechen-Spiel
Opensource (Mathe und so)
Seminar-CD (Anwendungen für Unterricht und Lehrerausbildung)
Live-CD (Opensource für div. Fächer)
weiteres im CommSy-Raum

einpaarZeilen:

Solche Software kann hilfreich sein, sowie aber auch unterhaltsam. Der Mensch braucht Futter für alle Sinne. Auf dem Papier sieht es doch anders aus, als in Bewegung oder mit Sound auf dem PC. Arbeitsblätter sind gut, aber Veranschaulichungen in digitalter Form evtl. auch. Lernsoftware unterstützt, sie bereichert, sie dient. Lernsoftware + falsche Anwendung allerdings = nachteilhaft. Offensichtlich geht's auch ohne. So sind viele von uns während der Schulzeit kaum/gar nicht mit solchen Dingen in Berührung gekommen.

Vielleicht ist es noch von Vorteil, mit solchem umgehen zu können. Es könnte durchaus interessant sein, mal auf kennengelernte Unterrichtssoftware zurück zu greifen. Spätestens für den späteren Lehrerberuf kann die Kenntnis solcher Lernumgebungen nützlich sein. Auf dem Gymnasium wurde uns kurz mal Derive (Mathe) empfohlen, ansonsten lerne ich hier viel neues (kennen).

Ich frage mich, ob man sich, bei dem großen Angebot an Programmen, auf etwas festlegen kann, dessen Einsatz auch Nachhaltig bleibt. Warum wird sowas momentan scheinbar noch so wenig benutzt? Bringen mir während meines Studiums solche Programme noch etwas? Ist es später im Beruf vielleicht fest zum Lehrplan gehörig, mit solchen Dingen zu arbeiten?

Jeder von uns hat ein Seminar-Einheiten-Thema vorbereitet. Was ist daran so sinnvoll? Natürlich stehen dann außer dem Prof. Ansprechpartner zur Verfügung, was immer gut ist. Aber brauchen wir das Mehr an Kenntnis den anderen gegenüber? Musste ich mir jetzt Geogebra reinziehen? Oder sollten nicht lieber alle etwas mehr allround-kompetent gemacht werden?
Mehr dazu im nächsten Post.

Freitag, 28. November 2008

PE am 28.11.08

Wiederholung:

LT (Lerntagebuch)-Besprechung
Schulbesuche und Erfahrungen werden geschildert

Alle lernen, wie man Links u. Bilder in unseren blog einfügt.

Aktuell:

Podcast

Podcasts sind weit verbreitet.

Podcasts können im Unterricht als Quelle genutzt oder mit der Klasse selbst erstellt werden.


Die Zukunft des Mediums? Es ist ein offener Standard, also für jeden nutzbar (kostenfrei). Viele andere Anwendungen o.a. schrecken durch hohe Preis ab. Firmen bringen immer mehr kompatible Geräte auf den Markt. Bald kann man sich die Lieblingsdateien auf jedem Handy oder auf dem Fernseher ansehen.

Positiv an dieser Technik ist die Möglichkeit, Vorträge etc. online zu stellen. Individuelles Lernen (Zeitpunkt und Ort) mit eigener Geschwindigkeit wird ermöglicht. Es gibt Abonnierfunktionen zum Verfolgen neuer "Episoden" und man hat Zugriff auf Inhalte, ohne irgendwo anwesend sein zu müssen.

Klein gehalten ist das Negative: Es gibt keinen direkten Kontakt (zum Veröffentlicher), was unpersönlich ist und Fragemöglichkeiten verhindert.

Tipps für die eigene Erstellung zum Beispiel mit Audacity: Die Qualität (Ton und Bild) sollte so gut wie möglich sein. Man sollte ein Konzept verfolgen und kontinuierlich, also sowohl regelmäßig als auch andauernd veröffentlichen.

Eindrücke nach Selbsterfahrungen: Fehler beim Einsprechen sind im Programm korrekturfähig - für die Qualität sogar notwendig. Es gibt bei der Audioproduktion viele Möglichkeiten. Videos funktionieren wie erwähnt auch als Podcast.



einpaarZeilen:

Podcasts sind sicherlich nützlich, wenn man selbst nicht vor Ort sein kann oder einfach Wissen "verhören" möchte. Es bietet viele Möglichkeiten. Das Angebot (zu jedem Thema) ist jetzt schon enorm. Meistens sind es Audio-Dateien, was sich vermutlich für Handys anbietet und die Datenmengen geringer hält. Sicher spricht vieles für und weniger gegen Podcasts. Allerdings kann ich selbst dazu nicht so viel sagen. Weder bezog ich bisher welche, noch sehe ich mich selbst bei Podhost oder GCast. Wenn auch die eigene Produktion spaßig ist. Was aber vermutlich auch nur daran liegt, dass ich mich gern multimedial betätige.

Als Feedback zur gesamten PE äußerte Herr Breier seine Ziele
1. den pädagogischen Einsatz solcher Techniken zu klären und
2. die Angst zu nehmen, damit man selbst (auch am Web2.0) mitwirken kann.

What's next?
Geogebra mit Unterstützung by myself und bald geht's dann auch mit der Hospitation los.